Tim Kerig studierte Ur- und Frühgeschichte, Geologie und Klassische Archäologie in Tübingen, Kopenhagen und Köln. Seine Promotion an der Universität zu Köln befasste sich mit der neolithischen Siedlung „Hanau-Mittelbuchen“. 2016 habilitierte er sich in Leipzig mit einer Arbeit, die wirtschaftswissenschaftliche Konzepte in die Archäologie integriert. Er war an zahlreichen renommierten Forschungseinrichtungen tätig, darunter das University College London, die Humboldt-Universität zu Berlin und die Universität Kiel. Seit 2024 ist er Professor an der Universität Leipzig. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören soziale Ungleichheit und die Anwendung künstlicher Intelligenz zur Rekonstruktion prähistorischer Netzwerke.
Publikationen handeln insbesondere von der evolutiven Archäologie, Wirtschafts- und Sozialarchäologie, Umwelt- und Bergbauarchäologie des europäischen Neolithikums, Geschichte und Theorie der Archäologie und quantitativen Verfahren in der Archäologie. Er war Grabungsleiter, Ausstellungsmacher und erhielt Lehraufträge an zahlreichen Universitäten des In- und Auslandes. Seit 2025 ist er Leiter des Museum Alzey.
Kontakt: tim.kerig∂alzey.de
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