Vortrag im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Buchvorstellung im Rahmen der Reihe „Erlesenes“
Veranstalter:
– Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, Dortmund
– Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets, Bochum
Die größte Sammlung an Materialien und Daten zur Geschichte und Zukunft der menschlichen Arbeit: Das interdisziplinäre Projekt in sieben Bänden liefert überraschende Einsichten zur Geschichte der menschlichen Arbeit von ihren Anfängen bis zum humanoiden Roboter. Anhand von über tausend Grafiken, Karten, Tabellen und Zeittafeln sowie Forschungsergebnissen wird die Entwicklung der Produktiv- und Destruktivkräfte der Arbeit und ihrer Einflussfaktoren nachgezeichnet: im Spannungsfeld zwischen Armut und Reichtum, den Risiken von Technik, Wissenschaft und Finanzkapitalismus. Die Arbeit wird sich nicht nur durch Digitalisierung und Automatisierung verändern. Es geht auch um die Frage, wie viel Arbeit der ökologisch rücksichtslosen Art wir uns noch leisten können.
Im Fokus stand an diesem Abend die Produktionsweisen im industriellen Kapitalismus sowie die aktuelle Debatte um Zeitwohlstand und Qualität der Arbeit. Das Publikum war eingeladen, sich mit eigenen Themen und Fragen einzubringen.
Moderation: Arnold Maxwill
Quelle/Text: Fritz-Hüser Institut
Eine Kooperation mit der Bibliothek des Ruhrgebiets

