Ausstellungseröffnung 30.10. – Karl-Marx-Haus, Trier

Am 30. Oktober 2025 findet im Karl-Marx-Haus in Trier die Eröffnung der Ausstellung ›Matrix der Arbeit‹ statt.

Das Institut für die Geschichte und Zukunft der Arbeit stellt im Rahmen seiner Wanderausstellung Strukturen und Inhalte zur Geschichte und Zukunft der Arbeit dar. Auf Zeittafeln und vertiefenden Ausstellungselementen liefert die Ausstellung Einsichten zu den wesentlichen Epochen der Geschichte der Arbeit, zur Entwicklung der Arbeitsproduktivität, d.h. den sich erweiternden produktiven und destruktiven Kräften der Arbeit, zum Lebensstandard und zur Zukunft der Arbeit im 21. Jahrhundert. Das ›Big Picture‹ reicht von der Wildbeuterzeit bis hin zu den künftigen Chancen, unsere finanzkapitalistische Ökonomie in eine nachhaltige, solidarische Marktwirtschaft mit Freiheit und Wohlstand für alle zu transformieren.

Programm:

18.00 Begrüßung durch Jürgen Schmidt, Karl-Marx-Haus

18.05 Vortrag – Cornelius Markert (IGZA): Intention und Ziele der Matrix der Arbeit

18.25 Podiumsdiskussion – Zukunft der Arbeit in Zeiten künstlicher Intelligenz, Automatisierung und demografischem Wandel

Es diskutieren:

    • Dörte Schall, Ministerin für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz
    • Korinna Schönhärl, Professorin für Neueste Geschichte an der Universität Trier
    • Timo Ahr, stellvertretender Bezirksvorsitzender des DGB-Bezirks Rheinland-Pfalz / Saarland und SPD-Landtagsabgeordneter im Saarland
    • Cornelius Markert, Geschäftsführer des Instituts für die Geschichte und Zukunft der Arbeit
    • Moderation: Alexandra Jaeger, Referentin für Gewerkschaftsgeschichte der Friedrich-Ebert-Stiftung

19.30 Eröffnung der Ausstellung

19.40 Imbiss

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung bis zum 27.10.2025 gebeten. Anmelden können Sie sich unter https://www.fes.de/lnk/matrix 


Veranstaltungsort: Verwaltung Karl-Marx-Haus, Brückenstraße 5, 54290 Trier
Ansprechpartner: Jürgen Schmidt, Juergen.Schmidtfes.de, Tel.: 0651 / 970 68-0
Flyer: Ausstellungseröffnung: Matrix der Arbeit – Geschichte und Zukunft der Arbeit

Virtuelle Sonderausstellung zur LABOR.A 2025 jetzt online

Das IGZA beteiligt sich an der LABOR.A 2025 mit einer virtuellen Sonderausstellung. Das Leitthema »Gerechtigkeit« der diesjährigen LABOR.A knüpft eng an die Inhalte des IGZA-Projektes ›Matrix der Arbeit‹ an. Partizipation und Mitbestimmung sind gelebte Demokratie und elementare Voraussetzungen für Gute Arbeit. Die Ausstellung des IGZA bietet sowohl einen ›weiten Blick‹ auf die langen Linien der Veränderung von Arbeit als auch auf das Thema Gerechtigkeit, mit Schwerpunkten zu Guter Arbeit und Qualifizierung.

Die Sonderausstellung ist seit heute online und bis zum 31.03.2026 über die Homepage des IGZA abrufbar.

→ zur Sonderausstellung

 

Rezension zur ›Matrix der Arbeit‹ in spw

Die aktuelle Ausgabe der spw – Zeitschrift für sozialistische Politik und Wirtschaft (Heft 262) enthält eine ausführliche Rezension unserer Bücher zur Matrix der Arbeit. Rezensent ist Thilo Scholle. Er würdigt darin den zentralen Ansatz der Bücher, Arbeit nicht nur ökonomisch, sondern interdisziplinär zu denken, sie in historische  Zusammenhänge einzuordnen und Rahmenbedingungen und Alternativen für die Zukunft aufzuzeigen.

Die Besprechung bietet eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Inhalten und lädt zur weiteren Diskussion ein. Wir freuen uns über das Interesse und die kritische Rezeption!

Zur Rezension: https://www.spw.de/spw-relaunch/die-matrix-der-arbeit/

 

IGZA-Ausstellung im Karl-Marx-Haus in Trier

Ab dem 30. Oktober 2025 wird die Wanderausstellung zur ›Matrix der Arbeit‹ in Trier, im Karl-Marx-Haus, zu Gast sein. Weitere Informationen zur Ausstellung und zur Eröffnung folgen.

Die digitale Version der Ausstellung können Sie bereits jetzt hier auf unserer Webseite anschauen und sich virtuell durch die verschiedenen ›Räume‹ der Ausstellung bewegen. Die virtuelle Ausstellung wird laufend ergänzt.


Links zum Karl-Marx-Haus:
Allgemeine Informationen
Dauerausstellung

Friedrich-Ebert-Stiftung
Museum-Karl-Marx-Haus
Brückenstr. 10, 54290 Trier

IGZA working paper ›Germany 2070: Labour market, demographics and productivity‹

The IGZA working paper ›Germany 2070: Labour market, demographics and productivity‹ is now online.

In this paper we analyse the effects of the demographical change ahead in Germany in 2070 (baseline scenario) and assess the impact of various labour market factors on the future standard of living.

On this basis we develop the thesis that employment security, digitalisation, competitiveness and increasing prosperity can be combined – on the basis of innovation and automation, decent work, higher labour force participation and targeted immigration.

Rezensionsessay zur ›Matrix der Arbeit‹ im AfS

Im aktuellen Band 64 des Archivs für Sozialgeschichte (2024) ist eine sehr fundierte und lesenswerte Rezension von Jürgen Kocka zur Matrix der Arbeit erschienen.

Langzeitgeschichte der Arbeit und ihrer Produktivität
Rezensionsessay zu: IGZA (Hrsg.), Matrix der Arbeit. Materialien zur Geschichte und Zukunft der Arbeit

Jürgen Kocka | 455-464

zum ›Archiv für Sozialgeschichte‹

Vorstellung des IGZA Arbeitspapiers zu Arbeitsmarkt, Demografie und Produktivität am IAB

Am 30. Oktober haben auf Einladung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und der Bundesagentur für Arbeit Marc Amlinger und Cornelius Markert im Rahmen der Veranstaltungsreihe IAB-Colloquium das IGZA Arbeitspapier #5 vorgestellt – Deutschland 2070: Arbeitsmarkt, Demografie und Produktivität.

Zusammen mit Andrea Nahles (Vorstandsvorsitzende der BA), Prof. Bernd Fitzenberger (Direktor des IAB) und weiteren ArbeitsmarktexpertInnen wurden die zentralen Thesen des IGZA Papiers diskutiert.

Das Arbeitspapier zeigt Szenarien auf, mit denen die Bewältigung des demografischen Wandels gelingen kann. Der entscheidende Lösungsbeitrag kann nur aus einer Erhöhung der Arbeitsproduktivität resultieren. Daher werden die Bedingungen einer sozial-ökologisch-nachhaltigen Innovations- und Produktivitätsinitiative skizziert.

Das Arbeitspapier ist frei zum Download verfügbar: IGZA Arbeitspapier #5

 Im Anschluss an das Colloquium fand die Eröffnung der Wanderausstellung zur Matrix der Arbeit in den Räumen der Bundesagentur für Arbeit durch Andrea Nahles und das IGZA statt.

Buchvorstellung am Haus der Geschichte des Ruhrgebiets

Am 22. Oktober ist das IGZA auf Einladung des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeitswelt (Dortmund) und der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets (Bochum) am Haus der Geschichte zu Gast. Dr. Cornelius Markert wird im Rahmen der Reihe „Erlesenes“ die Matrix der Arbeit vorstellen.

Buchvorstellung im Rahmen der Reihe „Erlesenes“
Matrix der Arbeit. Vortrag und Gespräch mit Cornelius Markert
22. Oktober 2024, 18 Uhr

Moderation: Arnold Maxwill, Fritz-Hüser-Institut

Haus der Geschichte der Geschichte des Ruhrgebiets
Bibliothek des Ruhrgebiets
Clemensstr. 17-19
44789 Bochum

Eintritt frei, ohne Anmeldungen.

Haus der Geschichte des Ruhrgebiets: Ankündigung
(letzter Zugriff: 15.10.2024)