„Matrix of Work“ auf Englisch im Open Access erschienen

Unser Buch „Matrix of Work“ ist bei De Gruyter Brill in englischer Sprache erschienen und steht im Open Access kostenfrei zur Verfügung. Damit sind unsere Forschungsergebnisse und Materialien zur Geschichte und Zukunft der Arbeit nun auch einem englischsprachigen Publikum zugänglich. Wir freuen uns, damit den internationalen Austausch über die Entwicklung der Arbeit und ihre zukünftige Gestaltung zu stärken.

„Matrix of Work“ erscheint bei De Gruyter Brill

Im Juli erscheint das IGZA-Buch „Matrix of Work: Through a Dark Valley – On the Road to Prosperity and Freedom?!“ im Verlag De Gruyter Brill. Die Veröffentlichung richtet sich an die englisch-sprachige Community und beinhaltet eine kompakte Darstellung der Kerninhalte der sieben Bände zur Matrix der Arbeit auf rund 500 Seiten mit über 200 Abbildungen, eine vor allem im empirischen Teil umfassend aktualisierte Auflage der Kurzfassung aus dem Jahr 2024.

Das Buch wird im Open Access erscheinen, ist also kostenlos im PDF-Format zum Download beim Verlag verfügbar. Die Druckausgabe ist über den Verlag bestellbar und ab Juli 2026 verfügbar. Sie wird 49,95 Euro kosten.

Link zum Verlag

Cornelius Markert an die University of Labour berufen

IGZA-Geschäftsführer Cornelius Markert wurde Anfang April 2026 als Professor für Arbeits- und Personalökonomie an die University of Labour in Frankfurt berufen.

Cornelius Markert ist seit 2017 am IGZA tätig, u. a. Teil des Kernteams im Projekt „Matrix der Arbeit“. Seine Arbeit befasst sich mit den langen Linien der Entwicklung von Arbeit, Produktivität und Gesellschaft mit Schwerpunkten auf Arbeitsproduktivität, Automatisierung und Qualität der Arbeit (Gute Arbeit).

Link zur University of Labour (01.04.2026)

Ausstellungseröffnung 30.10. – Karl-Marx-Haus, Trier

Am 30. Oktober 2025 findet im Karl-Marx-Haus in Trier die Eröffnung der Ausstellung ›Matrix der Arbeit‹ statt.

Das Institut für die Geschichte und Zukunft der Arbeit stellt im Rahmen seiner Wanderausstellung Strukturen und Inhalte zur Geschichte und Zukunft der Arbeit dar. Auf Zeittafeln und vertiefenden Ausstellungselementen liefert die Ausstellung Einsichten zu den wesentlichen Epochen der Geschichte der Arbeit, zur Entwicklung der Arbeitsproduktivität, d.h. den sich erweiternden produktiven und destruktiven Kräften der Arbeit, zum Lebensstandard und zur Zukunft der Arbeit im 21. Jahrhundert. Das ›Big Picture‹ reicht von der Wildbeuterzeit bis hin zu den künftigen Chancen, unsere finanzkapitalistische Ökonomie in eine nachhaltige, solidarische Marktwirtschaft mit Freiheit und Wohlstand für alle zu transformieren.

Programm:

18.00 Begrüßung durch Jürgen Schmidt, Karl-Marx-Haus

18.05 Vortrag – Cornelius Markert (IGZA): Intention und Ziele der Matrix der Arbeit

18.25 Podiumsdiskussion – Zukunft der Arbeit in Zeiten künstlicher Intelligenz, Automatisierung und demografischem Wandel

Es diskutieren:

    • Dörte Schall, Ministerin für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz
    • Korinna Schönhärl, Professorin für Neueste Geschichte an der Universität Trier
    • Timo Ahr, stellvertretender Bezirksvorsitzender des DGB-Bezirks Rheinland-Pfalz / Saarland und SPD-Landtagsabgeordneter im Saarland
    • Cornelius Markert, Geschäftsführer des Instituts für die Geschichte und Zukunft der Arbeit
    • Moderation: Alexandra Jaeger, Referentin für Gewerkschaftsgeschichte der Friedrich-Ebert-Stiftung

19.30 Eröffnung der Ausstellung

19.40 Imbiss

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung bis zum 27.10.2025 gebeten. Anmelden können Sie sich unter https://www.fes.de/lnk/matrix 


Veranstaltungsort: Verwaltung Karl-Marx-Haus, Brückenstraße 5, 54290 Trier
Ansprechpartner: Jürgen Schmidt, Juergen.Schmidt∂fes.de, Tel.: 0651 / 970 68-0
Flyer: Ausstellungseröffnung: Matrix der Arbeit – Geschichte und Zukunft der Arbeit

Virtuelle Sonderausstellung zur LABOR.A 2025 jetzt online

Das IGZA beteiligt sich an der LABOR.A 2025 mit einer virtuellen Sonderausstellung. Das Leitthema »Gerechtigkeit« der diesjährigen LABOR.A knüpft eng an die Inhalte des IGZA-Projektes ›Matrix der Arbeit‹ an. Partizipation und Mitbestimmung sind gelebte Demokratie und elementare Voraussetzungen für Gute Arbeit. Die Ausstellung des IGZA bietet sowohl einen ›weiten Blick‹ auf die langen Linien der Veränderung von Arbeit als auch auf das Thema Gerechtigkeit, mit Schwerpunkten zu Guter Arbeit und Qualifizierung.

Die Sonderausstellung ist seit heute online und bis zum 31.03.2026 über die Homepage des IGZA abrufbar.

→ zur Sonderausstellung

 

Rezension zur ›Matrix der Arbeit‹ in spw

Die aktuelle Ausgabe der spw – Zeitschrift für sozialistische Politik und Wirtschaft (Heft 262) enthält eine ausführliche Rezension unserer Bücher zur Matrix der Arbeit. Rezensent ist Thilo Scholle. Er würdigt darin den zentralen Ansatz der Bücher, Arbeit nicht nur ökonomisch, sondern interdisziplinär zu denken, sie in historische  Zusammenhänge einzuordnen und Rahmenbedingungen und Alternativen für die Zukunft aufzuzeigen.

Die Besprechung bietet eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Inhalten und lädt zur weiteren Diskussion ein. Wir freuen uns über das Interesse und die kritische Rezeption!

Zur Rezension: https://www.spw.de/spw-relaunch/die-matrix-der-arbeit/

 

IGZA-Ausstellung im Karl-Marx-Haus in Trier

Ab dem 30. Oktober 2025 wird die Wanderausstellung zur ›Matrix der Arbeit‹ in Trier, im Karl-Marx-Haus, zu Gast sein. Weitere Informationen zur Ausstellung und zur Eröffnung folgen.

Die digitale Version der Ausstellung können Sie bereits jetzt hier auf unserer Webseite anschauen und sich virtuell durch die verschiedenen ›Räume‹ der Ausstellung bewegen. Die virtuelle Ausstellung wird laufend ergänzt.


Links zum Karl-Marx-Haus:
Allgemeine Informationen
Dauerausstellung

Friedrich-Ebert-Stiftung
Museum-Karl-Marx-Haus
Brückenstr. 10, 54290 Trier

IGZA working paper ›Germany 2070: Labour market, demographics and productivity‹

The IGZA working paper ›Germany 2070: Labour market, demographics and productivity‹ is now online.

In this paper we analyse the effects of the demographical change ahead in Germany in 2070 (baseline scenario) and assess the impact of various labour market factors on the future standard of living.

On this basis we develop the thesis that employment security, digitalisation, competitiveness and increasing prosperity can be combined – on the basis of innovation and automation, decent work, higher labour force participation and targeted immigration.